Infothek > Bewusstseinsbildung
Fürs Radfahren argumentieren
Mehr Radverkehr hat viele Vorteile – sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Gemeinden profitieren davon, wenn Rad gefahren und zu Fuß gegangen wird. Vieles spricht dafür, aktive Mobilität in der Gemeinde zu fördern. Meist gibt es gemeinsame Interessen, die mit besseren Bedingungen für das Radfahren erfüllt werden.
Aktive Mobilität bringt Gemeinschaft und Lebensqualität
Menschen nehmen sich gegenseitig wahr, wenn sie sich beim Radfahren oder Gehen begegnen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und belebt die Gemeinde. Gemeinden, die den öffentlichen Raum so gestalten, dass auch Kinder sicher Radfahren und sich zu Fuß frei bewegen können, sind attraktive und gesunde Lebensräume.
Gesundheit und Selbstständigkeit von Kindern begünstigen
Bessere Radfahrbedingungen bieten Kindern mehr Mobilität und Unabhängigkeit. Dies ermöglicht es ihnen, sicher zur Schule, zu Freund:innen oder zu Freizeitaktivitäten zu radeln. Kinder brauchen Bewegung, um ihre Selbstwirksamkeit und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Kinder, die Radfahren, entwickeln frühzeitig ein Verständnis für den Straßenverkehr und sind so auch als Erwachsene sicher unterwegs.
Auf kurzen Wegen zur Nahversorgung
Gemeinden mit Weitblick schaffen (spätestens) jetzt Strukturen, um kurze Wege und die Unabhängigkeit vom Auto zu ermöglichen und sorgen so dafür, auch in Zukunft lebenswert zu sein. Dazu gehören die Sicherung der Nahversorgung und Kinderbetreuung, die Schaffung sozialer Treffpunkte und eines menschenfreundlichen, öffentlichen Raums. Dadurch kann sich für viele Bewohner:innen ein Großteil ihres Lebens innerhalb der Gemeinde abspielen – wovon wieder Gemeinde (und Nahversorger) profitieren.
Kontakt
Klimabündnis Oberösterreich
Südtirolerstraße 28
4020 Linz
Tel.: 0732-772652
fahrradberatung@klimabuendnis.at
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