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Radverkehrskonzept

Ein Radverkehrskonzept ermöglicht das systematische Vorgehen bei der Förderung des Radfahrens. Hier sind mögliche Inhalte eines Radverkehrskonzepts:

  • Einleitung, Zielsetzung und Vision (unter Berücksichtigung verschiedener Zeithorizonte)
  • Analyse der Ist-Situation
    • demografische und wirtschaftliche Struktur, Flächenwidmung und örtliches Entwicklungskonzept
    • Status-quo des Alltagsradverkehrs in der Gemeinde – siehe Statusbericht der der FahrRad Beratung OÖ
    • Aktueller Stand der Radinfrastruktur
    • Verkehrsaufkommen und -verhalten
    • Bezug zu Mobilitätsleitbild OÖ 2035 bzw. falls vorhanden zu regionaler Radverkehrsstrategie herstellen
  • Zielnetzplan
    • Hauptradrouten und Ergänzungsnetz mit Plan der Fahrradabstellanlagen
    • Anbindung an regionale Radrouten und Berücksichtigung der Schnittstellen zu Nachbargemeinden
  • Maßnahmenkonzept Infrastruktur: Beschreibung der einzelnen Hauptradrouten mit Ist- und Soll-Infrastruktur
    • Lückenschlüsse und Verbesserung von Problemstellen
    • Fahrradfreundliche Kreuzungen und Knotenpunkte
    • Verkehrsberuhigung und andere Schutzmaßnahmen
    • Fahrradabstellanlagen
  • Maßnahmenkonzept Bewusstseinsbildung: Beschreibung der geplanten Aktionen und kommunikativen Maßnahmen – siehe Umsetzungsplan der FahrRad Beratung OÖ
  • Maßnahmenkonzept Rahmenbedingungen: Beschreibung der geplanten Aktionen im Bereich der Gemeinde/Gemeinde als Vorbild – siehe Umsetzungsplan der FahrRad Beratung OÖ
  • Bürgerbeteiligung: Einbeziehung der Bürger in den Planungsprozess durch öffentliche Veranstaltungen, Umfragen und Workshops, um deren Bedürfnisse und Vorschläge zu berücksichtigen. Zusammenarbeit mit Alltagsradler:innen, Einbindung von relevanten Interessengruppen
  • Kostenschätzung und Finanzierungsmöglichkeiten: Darstellung der voraussichtlichen Kosten für die geplanten Maßnahmen sowie Identifizierung von Finanzierungsquellen (z.B. Fördermittel)
  • Priorisierung und Zeitplan: Festlegung eines Zeitplans für die Umsetzung der Maßnahmen und Priorisierung der einzelnen Projekte nach Dringlichkeit und Machbarkeit
  • Erfolgskontrolle: Entwicklung von Indikatoren zur regelmäßigen Überprüfung der Zielerreichung und Anpassung des Konzepts bei Bedarf. Langfristige Evaluierung: Planung für die langfristige Bewertung der Auswirkungen des Radverkehrskonzepts auf die Verkehrssicherheit, die Umwelt und die Lebensqualität in der Gemeinde

Beispiele von Radverkehrskonzepten

Die Erstellung von Radverkehrskonzepten wird von Verkehrs- und Raumplanungsbüros, Stadtentwicklungs- oder Architekturbüros angeboten. Kontakte und Adressen sind im Service-Bereich zu finden.

  • Kontakt

  • Klimabündnis Oberösterreich
    Südtirolerstraße 28
    4020 Linz
    Tel.: 0732-772652
    fahrradberatung@klimabuendnis.at

  • Meine Services

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